Tennisclub Gettorf e. V.

 
 
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Ausflug der Tennis-Oldies an die Weser nach Petershagen

Unsere inzwischen schon zur Tradition gewordene Tour in der ersten Septemberwoche führt uns in den äußersten nördlichen Zipfel von Nordrhein-Westfalen nach Petershagen an der Weser, wo Wolfgang eine Unterkunft im Gasthof „Bad Hopfenberg“ gefunden und für uns reserviert hat.
In diesem Jahr sind es mal wieder sechs Teilnehmer: Wolfgang T. (Pkw), Alfred B. (Pkw), Horst D. (Pkw), Rolf B., Frenz J. und Jochen R.
Bis auf Wolfgang sind alle mit Elektrorädern ausgestattet.
Laut Wettervorhersage sollten wir gutes und vor allem – für uns Radfahrer wichtig - trockenes Wetter haben.

Dienstag, 01. September 2020:

Um 09:00 Uhr treffen wir uns wie immer auf dem Parkplatz hinter der Mühle. Bei gutem Wetter geht es los. Im Konvoi fahren wir über die A7 bis zur Raststätte Hasselhöhe zum zweiten Frühstück. Den Engpass Hamburg und den Elbtunnel passieren wir ohne Probleme. Dann geht´s weiter bis Bad Fallingbostel, wo wir abfahren und auf Bundes- und Landstraßen über Nienburg/Weser nach Petershagen kommen. Ankunft um 13:45 Uhr.
Unser Hotel „Bad Hopfenberg“ liegt außerhalb des Orte, idyllisch, direkt am Radweg, einer stillgelegten Trasse der Bahnstrecke Minden–Uchte der Mindener Kreisbahnen.

Der Biergarten unseres Hotels

Wir checken ein und stärken uns im einladenden Biergarten.
Dann erkunden wir den Ort mit den Rädern, besuchen das Schloss, das leider geschlossen ist. Da bleibt uns nur der Gang ins Café, wo wir von einem Fernsehteam des WDR interviewt werden. Ein kurzer Beitrag wird sogar am Abend gesendet.
Auf Umwegen, vorbei an der historischen Pottmühle, die oberhalb des Weserufers liegt, radeln wir zurück ins Hotel.
Immerhin sind wir ca. 11 km gefahren.
Um 18:30 treffen wir uns bei immer noch warmen Temperaturen zum Abendessen im schönen Biergarten. Wir können aus der Karte wählen und finden das Essen sehr gut und auch sehr reichlich. Die Schnitzel sind kaum zu schaffen. Mit Moorbrand aus dem Nachbarort Hille fördern wir die Verdauung.

Mittwoch, 02. September 2020:

Pünktlich um 9:45 Uhr starten wir zu unserer heutigen Radtour. Das Wetter ist super, Sonne, wenig Wind und zum Radeln günstige Temperaturen um 18°C, später 20°C. Wir fahren nach Süden auf der stillgelegten Bahntrasse Richtung Minden und Porta Westfalica. Die Tour führt am westlichen Weserufer entlang und ist sehr gut zu befahren.

Am Weserufer vor Minden



Wir passieren Minden und fahren direkt weiter Richtung Porta Westfalica zum Weserdurchbruch. Während sich drei aus unserer Gruppe gleich in das Rasthaus „Zur Alten Fähre“ begeben, wandern die übrigen drei zu Fuß den steilen Berg hinauf zum Denkmal des Kaisers Wilhelm I. Der Aufstieg ist schwer, aber wir schaffen es. Die Aussicht belohnt uns für die Anstrengung.

Denkmal des Kaisers Wilhelm I.
an der Porta Westfalica

Anschließend treffen wir uns wieder im Rasthaus direkt am Weserufer, wo wir unseren Durst mit Bier und den Hunger mit Currywurst und Pommes stillen. Dann geht es wieder zurück nach Minden, wo wir direkt am Marktplatz ein Café finden. Wir genießen Kaffee und Kuchen sowie die warme Sonne. Anschließend muss noch der Mindener Dom besichtigt werden. Danach fahren wir wieder in Richtung Petershagen und haben an der Weserschleuse das Glück, den Schleusengang eines Schiffes zu beobachten. Der Höhenunterschied zwischen Mittellandkanal und Weser beträgt stolze 13 m!

Weserschleuse



Gegen 17:00 Uhr sind wir zurück, haben 42 km mit den Rädern zurückgelegt und circa 2 km Bergsteigen hinter uns.
Um 18:45 Uhr treffen wir uns zum Abendessen wieder im Biergarten. Es gibt die gleiche Speisenkarte, die wir schon am Vortag hatten und aus der wir wählen können. Und Hiller Moorbrand ist auch noch da.

Donnerstag, 03. September 2020:

Es ist frisch und noch trocken, aber der Wetterbericht sagt für den Nachmittag Regen voraus.
Um 09:40 Uhr starten wir nach Norden in Richtung Schlüsselburg, einer Ortschaft im  an dieser Stelle entwickelt hat. Auf dem Weg dorthin folgen wir zunächst der alten Weserbogen zwischen Minden und Nienburg, die sich um die Burganlage der Mindener Bischöfe stillgelegten Bahntrasse. Es fährt sich sehr gut mit den Fahrrädern. Erst im Ort Schlüsselburg selbst unterbrechen wir die Tour und schauen uns die kleine evangelische Kirche an, die aus dem 16. Jahrhundert stammt. Sie ist sehr schlicht aber schön. Dann fahren wir weiter vorbei an der alten Schlüsselburg und über das Wasserkraftwerk zum Rittergut Schlüsselburg auf der anderen Seite der Weser. Hier finden wir das Herrenhaus des alten Rittergutes. Wir treffen den Gutsherrn, stellen im Gespräch gemeinsame Bekannte fest und werden spontan von ihm zu einem Schnaps eingeladen. – Als wir gerade wieder starten wollten, meinte Herr Hüneke trocken: „Auf einem Bein steht man schlecht!“ und schenkt noch mal ein.

Herrenhaus des Rittergutes Schlüsselfeld Mit dem Gutsherrn F. Hüneke



Auf dem Rückweg nach Windheim, wo wir die Mittagspause in „Humbkes Weinstuben“ geplant haben, beginnt der vorhergesagte Regen. Pech auf der ganzen Linie, weil das Restaurant auch geschlossen ist. Also, auf die Räder und zurück zum Hotel. Um 13:15 Uhr sind wir nach 39 km wieder dort, fast noch trocken.
Unser Abendessen findet wegen des Wetters – es ist immer noch nass und deutlich kühler - im Gastraum statt.
Gegen 21:15 Uhr gehen wir auseinander, weil das Fußballspiel Deutschland – Spanien übertragen wird.

Freitag, 04. September 2020:

Leider müssen wir wieder abreisen. Nach dem wie immer reichhaltigen Frühstück sind die Autos um 09:45 Uhr beladen, und wir fahren auf der Westseite der Weser auf Bundes- und Landstraßen wieder nach Bad Fallingbostel zur A7.
Frenz hatte eine Mittagspause in Egestorf vorgeschlagen. Im dortigen Restaurant des Hotels „Acht Linden“ können wir ein Essen auf der Terrasse genießen. Danach geht es ohne weitere Pause aber mit Stau vor dem Elbtunnel zurück nach Gettorf, wo wir gegen 16:00 Uhr eintreffen.

Fazit:

Wieder hatten wir vier schöne Tage, in diesem Jahr an der Weser. Die Umgebung ist mit Fahrrädern sehr gut zu befahren und gut ausgeschildert. Wir haben viel gesehen und erlebt. Hotelunterkunft und Verpflegung waren gut und preiswert. Vor allem hat das Wetter mitgespielt, nur am Donnerstag sind wir etwas nass geworden. Insgesamt war es ein lohnenswerter Ausflug.

 

(jr)