Tennisclub Gettorf e. V.

 
 
* Startseite
* Wir über uns
* Vereinshistorie
* Aktuelles
Archiv 2017
Archiv 2016
Archiv 2015
Archiv 2014
Archiv 2013
Archiv 2012
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002
Archiv 2001
* Mannschaften
* Jugendtraining
* Kontakt
* Links
* Datenschutz
* Impressum
 

 
* Veranstaltungen
 

Ausflug einer Tennisgruppe in die Lüneburger Heide nach Soltau!

In der Lüneburger Heide waren wir bereits in den vergangenen Jahren mehrfach gewesen.
Trotzdem hatten wir uns für diese Gegend entschieden, weil sie verschiedene Vorteile bietet.
Die Heide ist gerade in dieser Jahreszeit schön, sie lässt sich mit dem Fahrrad gut erkunden, weil sie wenig Steigungen hat und die Anfahrt aus Gettorf ist nicht zu aufwendig.
Einzige Bedingung war, dass wir uns gern den westlichen Teil der Heide anschauen wollten. So kamen wir auf Soltau.
In diesem Jahr waren wir wieder sieben: Horst Dittmer (Pkw), Wolfgang Töpker (Pkw und Organisator), Alfred Bartsch (Pkw), Dieter Koch, Rolf Blunck, Manfred Bühler und Jochen Reibnitz.
Bis auf Wolfgang waren alle mit Elektrorädern ausgestattet.
Laut Wettervorhersage sollten wir gutes Wetter haben.

Dienstag, 04. September 2018

Um 09:00 Uhr starteten wir in Gettorf und fuhren über B404 und A21 bis Bargteheide, um die Staus auf der A7 und vor dem Elbtunnel zu umgehen. Auf der A1 fuhren wir weiter bis Rade, wo wir den Autohof als Treffpunkt für ein zweites Frühstück festgelegt hatten.
Danach mieden wir die Autobahn und nutzten die B3, die sich als schöne und verkehrsarme Strecke erwies.
Gegen 12:30 Uhr trafen wir in unserem Hotel „Landhaus Eden“ in Soltau, Ortsteil Harber ein und konnten bereits unsere Zimmer beziehen.
Jochen holte sein reserviertes Leih-E-Bike vom nahe gelegenen „Ferienparadies Mühlenbach“ ab.


Landhaus Eden - Blick auf die Terrasse


Das Wetter war super: Blauer Himmel und nicht zu warm. Deshalb starteten wir gleich zu einer - mit 16 km kurzen - Radtour nach Soltau.

Dort hatten wir Kaffee und Kuchen in der Brotmeisterei Steinicke und genossen die Sonne.
Nebenan bot der „Landsknecht“ ein preiswertes 6 Gänge Menü an.
Aber wir hatten ja Halbpension gebucht und konnten am Abend auf der Terrasse ein gutes Essen mit Bier und einigen Kurzen genießen.
Der Heidegeist hatte es uns besonders angetan!



Der erste Eindruck von Hotel, Bedienung und Ambiente war gut und, wie sich am Ende der Tour herausstellte, auch von Dauer.
Hier waren wir gut aufgehoben.

Mittwoch, 05. September 2018

Bei gutem Wetter starteten wir um 10:00 Uhr in Richtung Schneverdingen, das mitten in der Lüneburger Heide liegt, aber, wie wir vor Ort feststellten, nur Weniges bietet. Allerdings waren wir angetan von einem Abstecher in das Pietzmoor, dem größten zusammenhängenden Moor in der Lüneburger Heide. Hier konnten wir noch die Ursprünglichkeit der Landschaft mit Holzstegen und sandigen Wegen, die z.T. schwer mit dem Rad zu befahren sind, anschauen. Es waren viele Touristen unterwegs. So konnten wir uns bei einem Halt mit einer Fahrradgruppe aus dem Siegerland unterhalten und Gemeinsamkeiten feststellen.
In Schneverdingen hatten wir das Glück, auf der Suche nach einem Restaurant auf das „Adria“ zu stoßen, das für fast alle gute und preiswerte Leber anbot.
Dann ging es wieder zurück auf anderen Wegen über Wolterdingen. Dort ist die über 700 Jahre alte Heilig-Geist-Kirche sehenswert.
Als wir nur wenige 100 m danach den angezeigten Dorfkrug ansteuerten, wurden wir enttäuscht: Er entpuppte sich als ziemlich verfallenes, altes Bauernhaus, das nicht mehr bewirtschaftet wurde. Aber wir wurden entschädigt, als wir nur ca. einen Kilometer weiter in der Nähe des Heide Parks auf einem Campingplatz das Restaurant „Auf dem Simpel“ fanden, dessen letzte Kuchenstücke wir noch erwerben und verzehren durften.
Gegen 17:30 Uhr waren wir nach 47 km zurück im Hotel, genossen ein Einlaufbier und anschließend Fisch zum Abendessen.
Auch der Heidegeist „geisterte“ wieder umher!

Donnerstag, 06. September 2017

Nach dem Frühstück machten wir uns bei warmem, trockenem Wetter mit den Rädern auf den Weg nach Munster mit dem Ziel Panzermuseum.
Es war eine schöne Tour am Sperrgebiet entlang und später durch den Wald bis zum Ortsrand.
Das Museum fanden wir auf Anhieb, besichtigten die vielen Exponate und erlebten auch die Vorführung einer Panzerbrücke - beeindruckend!
Wolfgang konnte sein Wissen über Panzerketten an den Mann bringen bzw. an uns weitergeben.

Im Panzermuseum Munster von links:
Jochen, Manfred, Alfred, Wolfgang, Dieter, Rolf, Horst
Mobile Panzerbrücke


Zum Mittagessen fuhren wir zum Restaurant „Zur Wassermühle“, das auf historischem Grund direkt an der Örtze liegt und vom Balkon, wo wir saßen, schöne Ausblicke auf den Park bot. Leider hatte die Küche gerade geschlossen, so dass wir uns mit Kaffee und Kuchen begnügen mussten. Für manche kein Problem. Dieter allerdings merkte die Wärme, fehlendes Essen und Trinken doch. Kurz nach unserem Start zurück bemerkte er selbst einen Schwächeanfall direkt vor dem Polizeigebäude, konnte noch absteigen und wurde vom Notarzt, den wir alarmiert hatten, in das Krankenhaus nach Soltau gebracht. Wie sich am Folgetag herausstellte, lag zum Glück keine schwerwiegende Ursache vor, aber er musste eine Nacht dort bleiben, um restliche Untersuchungen zu absolvieren. Wir waren froh, dass er nicht mit dem Rad gestürzt war und sich dabei verletzt hatte.
Den Weg zurück zum Hotel legten wir ohne Pause zurück, weil es durch den Zwischenfall doch etwas später geworden war und wir eine Gewitterfront aufziehen sahen. Um 17:30 Uhr waren wir nach 43 km zurück. Jochen konnte noch im Trockenen sein E-Bike abgeben, bevor um 18:00 Uhr heftiger Regen begann.
Nach dem Abendessen, es gab Hähnchen, hatte Rolf bereits einen Fernsehraum für uns reserviert, denn das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen den amtierenden Weltmeister Frankreich wurde übertragen. Das musste natürlich mit viel Bier und wieder Heidegeist angeschaut und kommentiert werden. Experten waren reichlich vor Ort.

Freitag, 07. September 2018

Heimreisetag. Durch die Umstände mussten wir umplanen. Dieters Sachen einpacken, auschecken und dann zum Krankenhaus, um die aktuelle Lage zu erfahren. Als sich abzeichnete, dass Dieter noch am selben Tag entlassen werden konnte, bot Alfred an, auf ihn zu warten. Horst fuhr mit Rolf und Manfred, der unter Zeitdruck stand, weil sein Pferd eingeschläfert worden war, direkt nach Gettorf. Wolfgang und Jochen holten Dieters Fahrrad von der Polizei in Munster und machten sich dann auch auf den Weg. Alfred und Dieter konnten dann am Nachmittag folgen. So erreichten wir Gettorf zu unterschiedlichen Zeiten, aber heil.

Fazit:
Wir hatten drei radlerisch schöne Tage bei gutem Wetter in der Heidelandschaft in einem gut ausgestatteten, freundlichen Hotel.
Unsere Radtouren waren nicht zu lang und sehr abwechslungsreich. Eine sehr gelungene Tour in der Lüneburger Heide!

(jr)