Tennisclub Gettorf e. V.

 
 
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Ausflug einer Tennisgruppe nach Celle 2014!

Die diesjährige Herbstreise führte uns nach Celle, wo wir an der Aller mit den Fahrrädern zwei Tage unbeschwert radeln wollten. Unsere Zimmer im Hotel „Schifferkrug“ hatten wir auf Empfehlung von Willi Sowa schon frühzeitig gebucht. Er war hier bereits vor zwei Jahren mit einer anderen Gruppe aus dem TCG abgestiegen und meinte, dass er keinen Ort kenne, an dem das Essen so gut sei. Also folgten fünf von ursprünglich neun Mitgliedern der Tennisgruppe seinem Rat, und – das sollte sich noch zeigen, - sie wurden nicht enttäuscht. Leider hatten vier Mitglieder vor Antritt der Fahrt aus verschiedenen Gründen absagen müssen. Es blieben nur Willi Sowa, Alfred Bartsch, Rolf Blunck, Dieter Koch und Jochen Reibnitz übrig.

Die Teilnehmer (von links):
Rolf Blunck, Alfred Bartsch, Willi Sowa, Dieter Koch, Jochen Reibnitz

Dienstag, 02. September 2014

Bei noch durchwachsenem Wetter trafen wir uns um 09:00 Uhr auf dem Parkplatz Mühlenplatz. Räder und Gepäck waren schon vorher eingeladen worden. Mit zwei Pkw (Willi und Alfred) ging´s los. Um die Staus auf der A7 zu umgehen, fuhren wir über die B404 / A21 nach Geesthacht, dort über die Elbe und auf verschlungenen Wegen nach Tätendorf-Eppensen.
Hier, in der Obst Scheune des Obsthofs Barum, wurde die Mittagspause gemacht. Inzwischen war das Wetter besser geworden, und wir waren zuversichtlich, dass die Voraussagen der Meteorologen zutreffen würden. Es war nämlich schönes und warmes Wetter für die kommenden Tage vorausgesagt.

Der Obsthof Barum in Tätendorf-Eppensen

Dann ging es auf direktem Weg nach Celle, wo wir von Frau Faas, unserer Wirtin, schon mit schwäbischem Akzent und viel Temperament empfangen wurden.
Sie sorgte auch für einen guten Parkplatz auf dem Rasen des Nachbargrundstücks.

Frau Faas, unsere Wirtin, empfängt uns vor dem Schifferkrug

Direkt nach dem Entladen zogen wir zu Fuß zum Schloss.
Die Führung dort war zwar interessant aber doch ein wenig enttäuschend, weil viele Räume des Schlosses wegen einer Ausstellung nicht begehbar waren. Unsere Führerin musste sich daher auf wenige, allerdings mit sehr vielen Bildern ausgestattete Zimmer beschränken und nannte als Ausgleich umso mehr Zahlen aus der Geschichte der dort dargestellten Personen.

Rolf, Alfred, Willi und Dieter vor dem Celler Schloss

Danach wurde auf einem Rundgang durch die wirklich schöne Altstadt ein Café gesucht. Schließlich war es inzwischen Kaffeezeit geworden!
Im Innenhof des Museums Café fanden wir ein schönes Plätzchen und genossen Kaffee und Kuchen.
Im Anschluss hörten wir das bekannte Glockenspiel, zu dem auch ein Figurenumlauf mit fünf aus Holz geschnitzten Figuren gehört.
Sie stellen Persönlichkeiten aus der Celler Geschichte dar. Und schließlich musste auch noch die Stadtkirche St. Marien besichtigt werden.

Fachwerkhäuser in der Altstadt von Celle

Nach so viel Kultur ging´s wieder zurück durch den Schlosspark zum Hotel, wo wir uns einrichteten und um 19:00 Uhr zum Abendessen trafen.
Willi hatte nicht zu viel versprochen: Das 4-Gänge Menü war überwältigend! Nach einem Sekt zur Begrüßung wurde eine leckere Pilzsuppe aufgetragen, gefolgt von zwei großen Flammkuchen als Zwischengang und Lachs als Hauptgang. Zum Nachtisch durften wir entweder einen Marillenschnaps oder einen Eisbecher wählen. Alles sehr gut und reichlich!
Erst kurz vor Mitternacht verzogen wir uns auf unsere Zimmer.


Mittwoch, 03. September 2014

Nach einem ausgiebigen Früstück vom reichhaltigen Buffet starteten wir kurz vor 10:00 Uhr zu unserer Radtour im Tal der Aller nach Wienhausen.
Das Wetter war zwar noch frisch aber gut, ideal zum Radfahren.

Wir machen uns startklar

In Wienhausen verpassten wir leider die Führung um 11:00 Uhr, konnten aber schon die Karten für die Führung um 12:30 Uhr lösen. In der Zwischenzeit suchten wir vergebens nach einem Café oder Restaurant, sie alle öffneten erst um 12:00 Uhr. Aber der kleine Ort mit dem schönen Klosterpark war auch sehenswert.
Die 2-stündige Führung durch das ehemals zisterziensische, heute evangelische Frauenkloster aus dem 13. Jahrhundert war sehr interessant und kurzweilig. Vor allem die gotische Kirche mit dem Nonnenchor wurden von unserer kompetenten Führerin sehr ausführlich erklärt.
Man merkte ihr an, dass sie diese ehrenamtliche Aufgabe mit Freude erfüllte.

Kloster Wienhausen

Im Klostercafé

Danach war es schon Zeit, im Klostercafé Pause zu machen, bevor wir uns wieder auf die Räder schwangen und in Richtung Celle radelten.
Wir hatten einen etwas anderen Weg gewählt, der sich allerdings in Teilen als recht sandig und weich herausstellte. Aber es ging.
Leider hatten wir kurz vor Celle einen Sturz zu verzeichnen, der aber glimpflich ausging. Am Ende des Tages hatten wir 26 km zurückgelegt.
Im Hotel gab´s erst das obligate Bier, um den Durst zu löschen und danach, ab 19:00 Uhr wieder ein sehr gutes Abendessen mit einem Cocktail vorweg. Unsere freundliche Bedienung Steffi war aufgeregt, weil das Bier nicht mehr aus dem Zapfhahn lief. Wie sich herausstellte, war das CO2 ausgegangen. Zum Glück konnten wir beim Fass und Gas ein wenig helfen.

Donnerstag, 04. September 2014

Wieder hatten wir schönstes Wetter. Unsere Radtour nach dem reichlichen Frühstück ging heute in westlicher Richtung am Fuhse Radweg über Hambühren nach Ovelgönne, wo wir im Schlachter Eck Mittagspause mit Leberkäse machten.
Den Schlachter Ibsch hatte Frau Faas uns zu Recht empfohlen.
Nach dem Essen fuhren wir nach Oldau zur Schleuse über die Aller. Schleuse und nahe gelegenes Kraftwerk waren sehenswert, vor allem auch die ausgestellten Teile des Kraftwerkantriebs. Allerdings mussten wir unsere Räder etwas mühselig die Treppen an der Brücke des Kraftwerks erst hinauf- dann hinabtragen. Aber auch das schafften wir, obwohl es inzwischen richtig warm geworden war.

Beim Schlachter Ibsch in Overgönne

Wir schleppen unsere Räder über die Brücke des Kraftwerks

Dann ging´s zurück durch eine schöne Wald- und Heidelandschaft nach Celle.
Auf halbem Wege allerdings war der Akku von Alfreds Elektrorad leer, und er musste mühselig strampeln. Rolf zeigte sich hilfsbereit und wechselte mit Alfred die Räder.
Als wir gegen 15:00 Uhr wieder in Celle eintrafen, hatten wir gut 36 km geschafft und gönnten uns vor dem Museums Café im Schatten eine Tasse Kaffee und im Hotel ein Bierchen.
Das Abendessen war wieder ein Fest! Erst der obligate Cocktail, dann eine Fischplatte mit verschiedenen Matjes- und Lachssorten und Shrimps. Sie allein hätte uns gereicht! Aber danach kam noch ein vorzüglicher Elchbraten, so dass wir tatsächlich einige Schnäpse zur Verdauung zu uns nehmen mussten.

Freitag, 05. September 2014

Tag des Abschieds. Bei bestem Wetter verabschiedeten wir uns und fuhren zuerst nach Tätendorf-Eppensen wieder zum Obsthof Barum, wo Apfelsaft, Marmelade und Likör gekauft wurden. Danach ging´s nach Bad Bevensen mit Besichtigung von Ort, Hotels und Therme sowie einem Kaffee im Café der Therme. Weiter nach Lüneburg mit seiner schönen Altstadt. Hier musste zu Mittag gegessen werden. In der Schröderstraße fanden wir im Café Central geschützte Plätze im Schatten und mit guter Aussicht auf die Passanten.

Vor dem Café Central in Lüneburg

Eine nicht auf den Mund gefallene Bedienung nahm unsere Bestellungen mit den Worten auf: „Das kriegen wir hin, Jungs.“ Sie sorgte dafür, dass wir Spaß hatten. Dann aber ging´s gen Heimat.
In Lauenburg überquerten wir die Elbe und fuhren wieder über die B404 / A21 nach Gettorf, wo wir gegen 17:20 eintrafen.
Alle waren zufrieden und meinten, dass wir mit dem guten Wetter großes Glück gehabt hatten.
Freundlicher Service und nettes Personal im Hotel, tolles Essen und interessante Besichtigungen und Touren hätten zu diesen schönen Tagen beigetragen.


(jr, Bilder: jr)