Tennisclub Gettorf e. V.

 
 
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Ausflug einer Tennisgruppe nach Ratzeburg 2013!

Wie schon seit vielen Jahren, so auch in diesem Jahr: die Tennis-Oldies gingen wieder auf ihre Herbstreise. Dieses Mal wurde das Hotel „Farchauer Mühle“ an der Südspitze des Küchensees bei Ratzeburg mit vier Pkw angesteuert, damit die acht Teilnehmer ihre Fahrräder mitnehmen konnten. Leider mußte Rolf Blunk am Vortag noch seine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen absagen.

Unser Hotel „Farchauer Mühle“ in Schmilau / Ratzeburg



Montag, 02. September 2013:

Nach individueller Beladung der Pkw trafen sich alle um 09:00 Uhr auf dem Parkplatz Mühlenplatz und machten sich bei grauem Himmel und regnerischem Wetter auf den Weg. Die Stimmung war aber trotzdem gut, weil der Wetterbericht für die kommenden Tage Besserung angesagt hatte.

Bei der Ankunft um 11:10 Uhr regnete es leider immer noch, auch waren unsere Zimmer noch nicht fertig. Also setzten wir uns erst einmal zu einer Tasse Kaffee und, nachdem die warme Küche um 12 Uhr geöffnet hatte, zu einer ordentlichen Portion Rührei mit Pfifferlingen und Bratkartoffeln zusammen.
Danach hatten wir genügend Kraft, die Autos – immer noch bei Regen - zu entladen, die Zimmer zu beziehen und uns bis 15:00 Uhr auszuruhen.
Dann aber wurde es trocken. Der Himmel hing zwar immer noch voll grauer Wolken, aber wir wagten einen kurze Fahrradtour nach Ratzeburg, besichtigten den Dom, testeten die holprigen Straßen der Innenstadt und das Café v. Alwörden mit seinen Kuchenangeboten und fuhren schließlich auf der Westseite des Küchensees wieder zurück zum Hotel. Insgesamt eine Strecke von 10 km, die wegen der aufgeweichten Wege und einiger Steigungen doch etwas beschwerlich war.
Den Küchensee hatten wir an diesem Nachmittag aber immerhin einmal umrundet.

Die Teilnehmer des Ausflugs vor dem Ratzeburger Dom:
(v.l.) Frenz Jebe, Egon Hansen, Alfred Bartsch, Horst Dittmer, Dieter Koch, Wolfgang Töpker, Willi Sowa und Jochen Reibnitz

Wir genießen Kaffee und Kuchen

Zum Abendessen bei uns im Hotel erfuhren wir leider, dass unser Tennisfreund Arno Piotrowski am Tag zuvor verstorben war.
Das trübte die Stimmung zunächst, weil Arno viele Jahre mit uns Tennis gespielt hatte und bei allen unseren Ausflügen dabei gewesen war.
Die Stimmung wurde aber wieder besser, als sich herausstellte, dass die Küche gutes und reichhaltiges Essen anbot.
Und nach diversen Runden wurde der Tag, der so grau begonnen hatte, gegen 23:00 Uhr beendet.


Dienstag, 03. September 2013:

Um 08:00 Uhr saßen die Ersten schon am Frühstückstisch und bedienten sich am Buffet. Der Rest trudelte wenige Minuten später ein.
Der Himmel war immer noch grau, das Wetter zum Glück aber trocken und relativ warm, so dass wir bei guter Stimmung um 09:30 Uhr mit den Rädern zu einer Umrundung des Ratzeburger Sees aufbrachen.
Schnell stellten wir fest, dass die Eiszeit eine für Fahrräder durchaus beschwerliche Landschaft mit Steigungen hinterlassen hatte, die fast alle zum Absteigen zwangen. Egon, unser Senior, entschied dann auch für sich, nicht weiter zu fahren. Statt dessen wollte er sich nach der Geschichte des Lauenburgischen Jäger-Bataillons Nr. 9 erkundigen, das zu Kaisers Zeiten hier in Ratzeburg stationiert war und in dem sein Vater – oder war es sein Großvater? – gedient hatte.
Die verbliebenen Sieben fuhren auf der Westseite des Sees durch den Wald zunächst bis Buchholz, vorbei am Ansveruskreuz, das aber nicht besichtigt wurde, weil der Weg zu beschwerlich schien.
Lödings Bauernhofcafé lockte mit der Aussicht auf eine ordentliche Bratwurst oder Kaffee und Kuchen, erwies sich dann aber als enttäuschend, weil das Angebot sehr begrenzt war. Lediglich die Wespen waren reichlich vertreten.

In Lödings Bauernhofcafé in Buchholz herrscht gähnende Leere

Danach führte der Weg weiter bis Rothenhusen an der Nordspitze des Ratzeburger Sees. Dort, direkt neben der Einmündung der Wakenitz in den See, machten wir im Fährhaus Mittagspause.
Das Wetter war inzwischen wieder etwas schlechter geworden. Es fielen einige Tropfen aus dunklen Wolken. Willi, Frenz und Alfred entschieden sich daher, von hier mit dem Schiff nach Ratzeburg zurück zu fahren.
Die verbliebenen vier warteten den Schauer ab und fuhren dann auf der Ostseite des Sees mit den Rädern bis Römnitz, wo Dieter das direkt am See liegende Hotel „Römnitzer Mühle“ von früher kannte und wo man uns Kaffee und Kuchen servierte. Immerhin war das Wetter besser geworden, wir konnten sogar draußen sitzen.

Im Rothenhusener Fährhaus machen wir Pause

Willi, Frenz und Alfred fahren mit dem Schiff zurück

Römnitz - Blick auf den See

Gut gestärkt ging es dann weiter über an- und absteigende Wege zurück zu unserem Hotel.
Um 16:10 Uhr trafen wir hier nach insgesamt 33 km ein und fanden den Rest der Truppe heil vor.
Wie am Vortag, wurde das Abendessen gegen 18:30 Uhr eingenommen und der Tag wieder mit einigen Runden abgeschlossen.

Es ist noch zu berichten, dass in dieser Nacht in die Rezeption unseres Hotels eingebrochen wurde und dass Egon und Jochen sogar durch den dabei verursachten Lärm geweckt wurden, aber nicht an Einbrecher sondern an spät heimkehrende, laute Gäste dachten.


Mittwoch, 04. September 2013:

Der Tag begann mit etwas besseren Wetteraussichten. Der Himmel war zwar bewölkt, die Sonne war selten zu sehen, aber es war mild und trocken.
Daher wurde der Plan gefasst, mit den Rädern zunächst die nur kurze Strecke (3 km) nach Schmilau zu fahren und die Draisinenstation anzusehen.
Dort wollten wir über eine Draisinentour nach Hollenbek (ca. 9 km) oder eine Radtour in Richtung Schaalsee entscheiden.

In Schmilau nahmen wir das Angebot an, zwei Fahrraddraisinen für je vier Personen zu mieten.
Zwei Personen mussten strampeln, zwei konnten sich ausruhen und die Landschaft genießen. Wie sich herausstellte, war die Bewegung der Draisinen nicht weniger anstrengend als das Fahren mit unseren Rädern, machte aber trotzdem Spaß.

In Schmilau steigen wir auf die Draisinen

Leider war das in Hollenbek erwartete Angebot an Erfrischungen äußerst dürftig, es gab lediglich nicht-alkoholische Getränke und wenige Süßigkeiten, so dass wir nach unserer Rückkehr nach Schmilau recht hungrig und durstig waren.
Zum Glück konnten wir dort aber Bratwurst, Kartoffelsalat und Bier kaufen und im Freien verzehren. Es war inzwischen 13:30 Uhr geworden, da durften wir hungrig sein!

Jetzt schmeckt das Bier erst richtig gut!

Danach stiegen wir wieder auf die Räder und fuhren im großen Bogen über Salem, auf dem gut zu fahrenden Salemer Weg vorbei am Dorotheenhof und den Stadtrand von Ratzeburg zurück zur „Farchauer Mühle“. Insgesamt hatten wir an diesem Tag mit unseren Rädern 17 km und mit den Draisinen ca. 18 km zurückgelegt.
Nach dieser Leistung gönnten wir uns im Mühlencafé unseres Hotel ausgiebig Kaffee und Kuchen.
Unser letzter Abend hier verlief ähnlich wie an den Vortagen: Gutes und reichliches Essen, frisches Bier verbunden mit ein paar Runden erzeugten viel Spaß.


Donnerstag, 05. September 2013:

Heute mussten wir Abschied nehmen. Leider, denn schon zum Frühstück konnten wir uns über blauen Himmel mit viel Sonne freuen.
Herrliches Wetter und fast absolute Windstille! Es wäre ein idealer Tag für eine Radtour gewesen.
Wir besprachen das Tagesprogramm und entschieden uns, den Rückweg nach Gettorf über Grömitz zu nehmen und dort die neu angelegte Promenade zu begehen.
Kurz nach 09:30 Uhr machten wir uns auf den Weg und fanden in Grömitz einen gut gelegenen Parkplatz dicht am Bootshafen und dem südlichen Beginn der mehr als zwei Kilometer langen und sehr schönen Promenade.

Bei tollem Wetter auf der Grömitzer Promenade

Wir promenierten, genossen das tolle Wetter und suchten uns für das Mittagessen ein passendes Restaurant.
Fisch und Pizza waren angesagt, allerdings dann doch in zwei dicht beieinander liegenden Häusern.

Gut gestärkt machten wir uns dann auf den Heimweg und erreichten Gettorf gegen 15:30 Uhr.

Vier harmonische Tage mit vielen neuen Eindrücken lagen hinter uns!


(jr, Bilder: jr, dk)