Was für ein Wochenende!
Was für ein unfassbares Wochenende.
Wo man auch hinblickte; es hagelte allerorts Erfolgsmeldungen!
Deutschlands beliebtester Autofahrer konnte mit einem 4. Platz beim
Im-Kreis-Fahren in Istanbul sein bestes Ergebnis nach Beendigung der
Frührente erzielen, eine Deutsche Abiturienten gewann beim europäischen
Troubadouren-Wettstreit in Oslo (Anm. der Red.: Sollte Herr Raab - der
Vater des Erfolges - nicht vielleicht auch noch geschwind das Amt des
Fußball-Bundestrainers übernehmen?) und der Welt wohlriechendste Zebraherde
galoppierte als Sieger vom Handball-Champions-League Final 4 aus Köln zurück!
Wow!!!
Vielleicht sollte man die Wochenend-Berichterstattung an dieser Stelle am
besten beenden.
Was hätte das für ein dufter Wochenausklang sein können, wären da nicht noch
die Punktspiele der Gettorfer Herren 30 gewesen!
Drei Herren 30 Mannschaften traten an und alle verloren ihre Partien.
Während die Dritte bei ihrer 1:5-Niederlage in Neuwittenbek vor allem mit
den Widrigkeiten der dortigen "Tennisplätze" zu kämpfen hatte und leider
auch nicht ganz unversehrt die Heimreise antreten musste, verlor die Zweite
ihr Saisondebut letztlich etwas unglücklich mit 2:4 beim TC Mürwik.
Ein Kuriosum fand beim Heimspiel der Ersten gegen alte Bekannte des
Büdelsdorfer TC statt.
Zum Teil kannte man die Gegner nämlich besser als die eigenen Mitspieler,
denn mit einem Mann aus eigenen Reihen machte man sich erst kurz vor dem ersten Ballwechsel noch
schnell bekannt.
Grund dafür war eine sehr ausgedünnte Personaldecke, so dass auf die
Schnelle doppelter Ersatz aus der Dritten rekrutiert werden musste .
Ein
großes Dankeschön an dieser Stelle an Martin Scholz und vor allem an Henrik
Hesse, dafür dass sie ohne zu zögern eingesprungen sind und an unseren
treusorgenden Sportwart Torsten Döbel, der das eine oder andere logistische
Problem im Vorfelde zu lösen wusste.
Begonnen wurde dann auch und zwar mit den Einzeln an den Positionen 2 und 3.
An Position 3 verkaufte sich Martin Scholz, der auf dem Tennisplatz einen
kurzen Zwischenstopp zwischen Golf-Kurs am Vormittag und abendlicher
Festveranstaltung einlegte, gegen Thies Bünger trotz einer 1:6, 2:6
Niederlage sehr gut.
An Position 2 kam es zwischen Mark Timmler und Carsten Reimers zum
"Marathon-Match" des Tages mit zahlreichen langen Ballwechseln.
Am Ende entschied Reimers - auch dank der besseren Physis - das Match
verdient mit 6:3, 4:6, 6:3 für sich.
Beim Stand von 0:2 betraten dann Michael Rehbehn und Newcomer Henrik Hesse
die Plätze.
Hesse merkte man an Position 4 gegen Carsten Krüger zwar noch fehlende
Matchpraxis an, dennoch zog er sich mit 3:6, 3:6 sehr achtbar aus der
Affaire und zeigte dabei, dass er sich zu einer wahren Verstärkung der
Gettorfer Herren 30 Mannschaften entwickeln wird.
Rehbehn (1) hatte dank seines druckvollen Spiels seinen "alten Bekannten"
Johannes Harbs zuächst sicher im Griff und führte schnell mit 5:0, bevor es
Harbs gelang, das Match enger zu gestalten.
Mit 6:2, 7:5 behielt Rehbehn dennoch die Oberhand und konnte auf 1:3
verkürzen.
Leider war das 2. Doppel mit Philipp Kuntz/Hesse gegen das Duo Reimers/Bünger mit
0:6, 1:6 schnell unterlegen, so dass das erste Doppel - Rehbehn/Timmler
gegen Harbs/Krüger - nur noch kosmetischen Charakter besaß.
Wieder führte man schnell deutlich mit 4:0, ehe Harbs/Krüger es vermochten,
das Match ausgeglichen zu gestalten.
Während Rehbehn dabei spritzig und nahezu elfengleich über den Platz zu
schweben vermochte, glich die Dynamik die Timmler an den Tag legte eher der
Dynamik eines Jopie Heesters als der eines Herren 30 Spielers.
Trotzdem konnte man das Doppel letztlich mit 6:4, 7:6 nach Hause wackeln und
den 2:4-Endstand besiegeln.
Bei einem reichhaltigen Essen mit sympathischen Gästen aus Büdelsdorf ging
ein langer Tennistag zu Ende.
(mt)