Tennisclub Gettorf e. V.

 
 
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1. Herren 30 unterliegt zum Saisonauftakt

Urlaubsreisen, Knie-Operationen und die Tatsache, dass alle drei Herren 30 Mannschaften parallel zum Punktspiel gebeten wurden, sorgten dafür, dass die 1. Herren 30 mit einer etwas kuriosen Aufstellung am 09. Mai zum Heimspiel gegen den TV Fortuna Glückstadt antrat.
So begab es sich, dass der "Altinternationale" Philipp Kuntz nach sechs Jahren Abstinenz sein Comeback feierte und sich einige Mannschaftsmitglieder erst ein paar Minuten vor dem ersten Ballwechsel kennenlernten.

Philipp Kuntz (4) fand verständlicherweise in seinem Einzel gegen Thomas Gutzler nur schwer in das Spiel und musste sich klar mit 1:6, 0:6 geschlagen geben.

Neuzugang Marc Vogeler (3), der erstmals seit ca. 15 Jahren wieder an einem Tennispunktspiel teilnahm und dessen Ausflüge auf die rote Asche seitdem auch an einer Hand abzuzählen sind, hatte vor allem mit der Kondition zu kämpfen.
Nach starkem Beginn musste er sich mit 7:5, 2:6, 2:6 Sven Barthelmann geschlagen geben.

Michael Rehbehn (1) konnte gegen Torsten Schröder leider nur selten sein Spiel aufziehen und verlor in einem sehr fairen Spiel mit 2:6, 2:6.

Einzig Mark Timmler (2) konnte mit einem 6:4, 7:6 Erfolg gegen Lars Hamm das Gettorfer Fähnchen hochhalten.
Profitiert wurde hier - gerade in wichtigen Situationen - vom Heimvorteil.
Als "Einheimischer" weiß man natürlich besser, wo man hinspielen muss, um auf dem "Tennisacker" ein Loch zu treffen.

In den Doppeln schien sich zunächst, ein unverhofftes Unentschieden noch einstellen zu können.

Das zweite Doppel Vogeler/Kuntz gewann nach guter Leistung den ersten Satz gegen Hamm/Björn Reich mit 7:5, während auch das erste Doppel Rehbehn/Timmler gegen Schröder/Barthelmann zunächst hoch in Führung lag.
Leider konnte dieses Niveau nicht gehalten werden.
Vogeler/Kuntz mussten sich letztlich mit 7:5, 1:6, 1:6 geschlagen geben.
In einem "Doppel der vergebenen Möglichkeiten" unterlagen Rehbehn/Timmler mit 5:7, 5:7.

Mit einer sehr sympathischen Mannschaft vom TV Fortuna Glückstadt wurde beim Fleisch, Wurst und Bier noch bis 23:30 Uhr zusammengesessen.


(mt)