Herren verlieren zum Saisonabschluss !
Man schaue auf den Kalender und frohlocke - der Frühling ist bald da!
Die Tage werden länger, die ersten Sprösslein sprießen, die Blümchen blühen und die Schäfchen schafen.
Hoppheißa, könnte das alles schön sein - hätte man nicht noch ein Hallenpunktspiel zu bestreiten.
Dusseligerweise ist nun aber auch die Zeit der Sehnenscheidenentzündungen, der Hochschulklausuren, der grippalen Infekte, der Abiturprüfungen und der Meniskusquetschungen, so dass sich das spätwinterliche Punktspiel der Gettorfer Herren beim Flensburger TC als gar unerquicklicher Ausflug gestaltete.
Um die uneingeschränkt spielfähigen Gettorfer Herren zum Punktspiel nach Flensburg zu transferieren, hätte man sich auch eines Smarts oder eines Tandems bedienen können.
Doch der sportliche Gedanke und die Fairness dem gastgebenen Flensburger TC 2 gegenüber gebot es - wie auch immer - vier Mann aufzubieten!
Ein Dank gilt hierbei Eike Möller, der eigentlich an den Schreibtisch sowie dem Autoren dieser Zeilen, der eigentlich in das Krankenbett gehörte.
Angekommen in der Flensburger Tennishalle waren die vier Gettorfer zunächst etwas verwundert über deren baulichen Zustand.
Vor allem der "Teppichboden", auf dem vermutlich schon Turnvater Jahn seine Purzelbäume schlug, vermochte zu belustigen.
Das war natürlich nichts für die Gettorfer "Schön-Teppich-Spieler", die in heimischer Halle einen qualitativ vergleichsweise orientalischen Untergrund vorfinden.
Aber Besserung ist ja schon in Sicht (s.u.).
Begonnen wurde mit den Einzeln an den Positionen 2 und 4.
An Position 4 fand Gerald Tank gegen Armin Deitmaring nur phasenweise in das Match.
An mangelnder Routine kann es hier nicht gelegen
haben, da Tank schon sein erstes Herren-Punktspiel bestritt, als sein Gegner bestenfalls ein Gedanke in Papis Lendengegend war.
Doch dem jugendlichen Tatendrang musste Tank sich verdient beugen und sich mit 2:6, 4:6 geschlagen geben.
Sascha Haß fing gegen Gerrit Scheel an Position 2 vielversprechend an und gewann den ersten Satz im Tie-Break.
Der Schock ereilte ihn und seine Mannschaftskameraden jedoch zu Beginn des zweiten Satzes, als er beim Erlaufen eines Lobs einen Stich im Knie verspürte, der eine Fortsetzung des Punktspiels unmöglich machte.
So war der Drops
schon nach dem ersten Einzeldurchgang gelutscht.
Verständlicherweise leicht demotiviert aber sportlich fair griffen Eike Möller (1) und Mark Timmler (3) dennoch zum Schläger, um den Flensburger Jungs Philipp Ewald und Alexander Ruhr ein Match zu liefern.
Mit 0:6, 1:6, bzw. 1:6, 2:6 gingen auch diese beiden Partien völlig verdient an den Flensburger TC 2, der sich damit den Aufstieg in die Verbandsliga sicherte.
Da sich auch die erste Mannschaft des Flensburger TC in höheren Klassen bewegt und akuter Handlungsbedarf besteht, hier nun folgender Appell!
So, meine liebe Flensburger Geschäftswelt:
Anstatt ständig Gelder in ein zweitklassiges Handballteam zu pumpen, folgt bitte diesem Aufruf!
![]() |
So kann es nicht bleiben:
![]() |
![]() |
Die Jungs hätten es verdient !!!
(mt)


