Mini-Cup Masters 2007: „We are the Champions!“
hintere Reihe von links: Alexander John, Roman Kurberg, Yendrik Wilsberg, Finn-Ole Tepp, Tjark Elscher (Captain), Brian Lübker, Luise-Christin Hussong, Pia-Marie Franck, Rona Reinberg, Nick Zobott, Jan-Philip Hohnholz, Louisa Schwarz vordere Reihe von links: Mats Carstensen, Ferry Misiewicz, Lena Hering, Lydia Kurberg, John Haucke, Jori Junghans, Julius Noack |
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Hier geht es zu Kurzvideos:
Siegerehrung
Siegerfeier 1
Siegerfeier 2
Nachdem sich die Jugend des TC Gettorf vor zwei Jahren noch mit einem geteilten Siegerpokal zufriedengeben musste, ging der Bezirksmeistertitel in der Mannschaftswertung diesmal hochverdient allein nach Gettorf.
Mit knappem Vorsprung vor dem Erzrivalen aus Eckernförde reiste unser Tross, bestehend aus 19 Mädels und Jungs, die sich für die Mastersteilnahme in den vorangegangenen Turnieren qualifizieren konnten, etlichen Betreuern und Fans, quer durch Schleswig-Holstein an die Westküste nach Mildstedt bei Husum, dem traditionellen Austragungsort des Bezirksfinales. Damit stellte der TC Gettorf auch quantitativ das mit großem Abstand stärkste Aufgebot in den insgesamt sieben Konkurrenzen mit 101 Teilnehmern.
Alle waren an Bord und konnten das zeigen, was in ihnen steckt, so dass zunächst alles reibungslos verlief. -Schließlich mussten die anderen Vereine ja Punkte aufholen, was nur gelingen konnte, wenn wir „schwächeln“ würden. Dazu kam es jedoch glücklicherweise nicht, da die Leistungsdichte in unseren Reihen auch die eine oder andere unkalkulierte Niederlage verkraften konnte.
Eine souveräne Vorstellung demonstrierten unsere Jungs der Königsklasse (1997), allen voran Routinier Julius Noack, der den Wettbewerb nach Belieben dominierte und verdient sowohl den Tagessieg als auch den Gesamtsieg in der Wertung aller vier Turniere nach Gettorf holte. Tjark Elscher musste sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben, obwohl er im Tennis mit seinen Ergebnissen die Konkurrenz durcheinander wirbelte, leider jedoch nicht abschließend zu seinen Gunsten. Der Unglücksrabe des vergangenen Jahres, John Haucke, nahm hochverdient die Pokale für den Bronze-Platz in der Tages- und Gesamtwertung mit nach Hause. Yendrik Wilsberg musste erneut in einigen knappen Matches seinen Gegnern zum glücklichen Sieg gratulieren, so dass er sich letztlich mit Rang 8 abfinden musste. Yendrik hat sicher mehr drauf, aber die Wettkampfsituation hemmt ihn in der Entfaltung seiner Fähigkeiten. Dieser Rohdiamant bedarf noch des richtigen Schliffes. Yendrik, bleib dran, Du hast es drauf! Für Finn-Ole Tepp und Brian Lübker war das Erreichen des Masters bereits ein fantastischer Erfolg und die Placierung sicherlich nur von untergeordneter Bedeutung. „Dabei ist alles!“, heißt es ja zurzeit so schön.
Zum richtigen Zeitpunkt die absolute Topform hatte Lydia Kurberg in der Königinnenklasse (Mädchen 1997), so dass auch sie sowohl Tages- als auch Gesamtsieg erringen konnte. Damit setzte sie einen Meilenstein auf dem Weg des TC Gettorf zum Sieg in der Vereinswertung. Ebenfalls in hervorragender Verfassung war Pia Franck, die sich erstmals in die Finalrunde der besten sechs Tennisspielerinnen kämpfte und mit Platz 6 ihr bestes Resultat erspielte. Höchsten Respekt, dass dies ausgerechnet beim wichtigsten Turnier erfolgte.
Im Wettbewerb der 98er Jungs kam ausgerechnet unser Newcomer Alexander John mit Platz 5 zum besten Resultat aus Gettorfer Sicht. Wenn es gelingt, sein offensives Spiel noch etwas strukturierter vorzutragen, werden wir in der nächsten Saison sicher noch mehr Freude an Alex haben, der erst seit einem halben Jahr im Verein trainiert. Jan-Philip Hohnholz und Nick Zobott bestätigten mit den Plätzen 9 und 10 ihre guten Saisonerfolge.
Ihnen gleich taten es ihre Jahrgangskameradinnen Luise-Christin Hussong (10.) und Rona Reinberg (6.), die eine wechselhafte Saison hinter sich haben und durch kontinuierliches Training sicher in Zukunft konstantere Ergebnisse werden abliefern können.
Die spannendste Zukunft haben bestimmt die Starterinnen und Starter im Feld der 99er Mädchen sowie Jungs vor sich. Obgleich er immer etwas verspielt und unkonzentriert wirkt, erkämpfte sich Ferry Misiewicz in der Saison mehrere Pokale, so auch den für den dritten Platz in der Gesamtwertung, womit Ferry sich für die Landesmeisterschaft qualifiziert hat. Mats Carstensen war nach den Pokalgewinnen in seinen beiden vorangegangenen Turnieren vermutlich mit höheren Erwartungen an den Start gegangen. Da aber diesmal alle Top-Spieler des Bezirks zugegen waren, ist der siebte Platz ein mehr als anständiges Ergebnis, über das sich Mats und wir alle freuen können. Für Roman Kurberg (16.) war bereits die Teilnahme am Masters ein toller Erfolg. Vielleicht kann er eines Tages an die Erfolge seiner großen Schwester anknüpfen.
Zu den besten 15 Spielerinnen ihrer Altersklasse im Bezirk gehören Louisa Schwarz (15.) und Lena Hering (10.), die ebenfalls über das Erreichen des Masters in ihrer ersten Turniersaison stolz sein dürfen. Wie bereits erwähnt, erwarten wir mit Spannung ihre weitere Entwicklung verbunden mit den entsprechenden Ergebnissen.
Für eine große Überraschung sorgte unser jüngster Starter, Jori Junghans (Geburtsjahr 2000), der trotz wahnsinniger Nervosität in der Tageswertung auf Rang zehn kam, in der Gesamtwertung allerdings den 2. Platz belegte und einen Riesenpokal – somit auch eine große Portion Motivation - mit nach Hause tragen konnte.
Außer Ferry haben sich auch Julius, John und Lydia sicher für die Landesmeisterschaft, den sogenannten Schleswig-Holstein-Cup, am 01. Mai in Kiel-Wellsee qualifiziert.
Andere dürfen sich noch berechtigte Hoffnungen machen, noch auf den Zug aufzuspringen.
Viel wichtiger war aber mit Gewissheit für alle Teilnehmer der Sieg in der Vereinswertung, der ausgiebig, u. a. mit dem Singen - oder besser Grölen – des Queen-Songs „We are the Champions“ gefeiert wurde, zunächst etwas zurückhaltend, später aber umso hemmungsloser. Trotz großer Müdigkeit kamen alle Teilnehmer am Sonntagabend im Vereinsheim zusammen und stießen auf den Sieg an. Jugendwart Mark Timmler und Vorsitzender Michael Polzin versprachen Michael Rehbehn, der als Trainer maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat, ein paar von ihm gewünschte Trainingsutensilien anzuschaffen. Ferner soll jeder Teilnehmer des Masters die Möglichkeit bekommen, den Triumph auch persönlich genießen zu können, indem er den Pokal für eine Woche mit nach Hause nehmen darf. Ebenso werden alle zur Sportlerehrung der Gemeinde im nächsten Jahr eingeladen.
Auch wenn mit dem Gewinn der Vereinswertung ein großer Traum in Erfüllung gegangen ist, freuen wir uns bereits jetzt auf die Mini-Cup-Serie 2007/2008.
Weitere Bilder und Videos folgen...
(mp, Bilder: mt)













































