Glanzloses 5:1 der Herren auf Föhr |
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Am 21. Januar trafen sich 5 - vom vorabendlichen Grünkohlessen bestens erholte - Mitglieder der Herren-Mannschaft um 07:30 Uhr, um die Reise zum Auswärtsspiel nach Föhr anzutreten.
Auf der Autofahrt nach Dagebüll genoss man die "abwechslungsreiche" nordfriesische Landschaft und hatte die Möglichkeit, sich mittels "Schafe zählen" wieder in das Land der Träume zu versetzen. Nur Saschi als Fahrer musste hellwach sein! Mitten auf der Landstraße von "Nirgendwo" zum "A.... der Welt" begegnete man einem waghalsigen "Eingeborenen", der schlaftrunken, und ohne auf den Verkehr zu achten unvermittelt versuchte, unseren Weg zu kreuzen. Gerade eben noch ging diese frühmorgendliche Begegnung glimpflich vonstatten. Im Auto waren von diesem Zeitpunkt an alle Insassen hellwach, während unser Kamikaze-Radler genauso schnell in den Weiten der nordfriesischen Tiefebene verschwand wie er aus dieser auch auftauchte. Vermutlich hatte ein großer Schluck Küstennebel seinen Blickwinkel verschleiert, so dass er von der Beinahe-Kollision gar nichts mitbekam. Ein ulkiges Volk diese Nordfriesen!
Sehr zeitig kamen wir dann in Dagebüll an, vollzogen den Check-In und hatten sogar noch die Möglichkeit zur Punktspielvorbereitung im Fährterminal...
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Die Fährüberfahrt nach Wyk wurde von den Routiniers des Teams genutzt, um den Youngster traditionelle Kartenspiele nahezubringen. Wieder hatten die Nordfriesen eine Überraschung parat. Mit dem Aussehen des Kartenspiels, welches Capitain-Eiki dem Fährpersonal abschwatzte, waren wir leider nicht vertraut, so dass die Suche nach einem "außerfriesischen" Blatt kostbare Spielzeit verschlang...
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Die letzten paar Minuten der Fährüberfahrt wurden dann damit verbracht, an Deck ein wenig "Nordseeluft zu schnappen" und vor der Wyker Skyline (inclusive Bärbel Schlüters Ferienwohnung) zu posieren...
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| von links: Michael Rehbehn, Sascha Haß, Eike-André Möller, Nils Petersen es fehlt: Mark Timmler |
In Wyk wurde man schließlich von den Gastgebern am Fähranleger abgeholt und man fuhr einmal quer über die Insel nach Süderende - wahrlich ein Ende!
Sehr rasch wurde dann mit den Spielen begonnen.
Sascha Haß hatte mit seinem Kontrahenten Sönne Hassold an Position 2 keine Probleme und siegte mit 6:1, 6:1. Eike Möller an Position 3 merkte man die fehlende Matchpraxis an, und nach eigenem Bekunden "zunehmende Geistesabwesenheit" kam hinzu. Trotz Hochgeschwindigkeitstennis verlor er mit 5:7,4:6 gegen Wögen Jacobsen. Nils Petersen (4) sorgte mit einem souveränen 6:0, 6:1-Sieg gegen Rörd Nissen für die erneute Führung, die dann Michael Rehbehn (1) mit "einem gefühlvollen Händchen" und einem 6:2, 6:2-Sieg gegen Stephan Knudsen auf 3:1 ausbauen konnte.
Ohne große Pause wurde dann mit den Doppeln begonnen. Nach 35 Minuten hieß es dann 4:1 für den TC Gettorf. Das zweite Doppel mit Haß/Petersen harmonierte erneut bestens und ließ den Gegnern Jacobsen/Nissen beim 6:1, 6:2 keinerlei Siegchance. Das erste Doppel Rehbehn/ Mark Timmler brauchte etwas länger, sorgte aber mit einem 7:6, 6:1 gegen Knudsen/Hassold für das 5:1.
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Abschließend wurde gemeinsam gegessen, getrunken und einseitig merkwürdigen Dialekten gelauscht bis es dann wieder hieß "Auf zur Fähre!".
Während der Heimfahrt kam es dann zu keinerlei Zwischenfällen und die Zeit wurde mit "Captain-Piesacken" vertrieben.
Insgesamt zwar ein etwas anderes, dennoch spaßiges Punktspiel gegen nette und gastfreundliche Insulaner vom TSV Föhr-West.
(mt, em, mr, sh, np)




