Tennisclub Gettorf e. V.

 
 
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Pfingstfahrt der Tennisjugend nach Scharbeutz!

Über Pfingsten stand die mittlerweile schon fast traditionelle Pfingstfahrt der Tennisjugend an. Nach zwei Auslandsaufenthalten in den Königreichen Dänemark (2003) und den Niederlanden (2004) verschlug es die 12 Kinder und fünf Betreuer dieses Mal an die heimische Ostsee nach Scharbeutz.
Am frühen Nachmittag des Freitags ging es los. Konni Osthoff, Martina Petersen, Jan Krayenhagen und Michael Polzin übernahmen am Fasanenweg das "Check-in" und das Verladen von 16 Fahrrädern, reichlich Gepäck und Verpflegung. Anschließend setzte sich dann die Karawane - angeführt von Roland Liebig - in Bewegung. Nach einer "höchst unkomplizierten" Routenwahl, während derer man sämtliche Naturschönheiten der ostholsteinischen Hügellandschaft ausgiebigst bewundern konnte, traf man gegen 17:15 Uhr in der Unterkunft ein. Räder wurden entladen, Betten bezogen, Sachen ausgepackt, Abendbrot gegessen und schon ging es ab mit dem Rad zu einer Ortserkundung von Scharbeutz. Die Rücktour wurde dann nach ca. 1,5 Stunden angetreten. Für Viele war diese abendliche Radtour ein sehr gemütliches Event über kleine Hügelchen, für Andere türmten sich jedoch schier unüberwindbare Hochgebirgsketten vor einem auf. Kein Wunder, wenn man mit Rädern unterwegs ist, die in ihrer Größe der Standardausrüstung eines Zirkusclowns ähnelten. Aber mit ein bischen Schieben retteten sich auch die Kleinsten über den " gigantischen Gebirgspass" hinweg gen Jugendherberge.
Dort angekommen wurde noch ausgiebig Merkball gespielt und Chef-Animateur Jan begeisterte die Massen mit kleinen Spielchen.
Am Samstag kam es dann zur zweiten Etappe der Tour d'Ostholstein, denn es ging in den wenige Kilometer entfernten Hansapark, wo man sich dann den ganzen Tag vergnügen oder in einen Strandkorb setzen konnte. Als man dann - unterbrochen von einer gen Unendlich strebenden Anzahl von "Zirkus-Clown-Fahrrad-Reparatur-Boxenstopps" - wieder in der Jugendherberge eintraf, war dann auch die Nachhut - bestehend aus dem Jugendwart Mark Timmler und zweier Einweg-Grills - schon da. Die Rettung aller hungrigen Mägen, denn der Grillplatz der Jugendherberge befand sich einen Gewaltmarsch entfernt von den Unterkünften. Schnell wurde gegrillt, gegessen und abgeräumt, so dass man sich wieder den neckischen Spielchen von "Onkel Jan" widmen konnte.
Am Sonntag hatten die Kinder die Qual der Wahl. Sie konnten in die Ostseetherme zum Schwimmen oder in das Sea-Life Center nach Timmendorf. Einheitlich entschloss man sich für die Schwimmhalle. Wieder ging es mit dem Rad los, diesmal erstaunlich pannenlos.
Von der Schwimmhalle waren vor allem die kleineren Kinder begeistert, die begleitenden Betreuer (Konni, Jan und Mark) durften sich langweilen. Martina und Michael frönten währenddessen beim Cappuchino-Trinken und Touris-Gucken an der Promenade.
Nachmittags war man dann wieder in der Unterkunft und das bereits bewährte Programm, ergänzt durch Tischfussball- und Tischtennis-Sessions ,wurde bis in den späten Abend betrieben.
Am Montagmorgen hieß es dann Koffer packen, Aufräumen, Frühstücken, Milchzähne verlieren und Fahrzeuge beladen, denn um 10:30 Uhr wollte man aufbrechen. Mit kleiner Verzögerung gelang dieses auch, so dass man um kurz nach 12:00 Uhr die heimische Gettorfer Tennisanlage erreichte, wo dann das Check-Out rasch vollzogen werden konnte.

Die Jugendfahrt 2005 war ein tolles Ereignis mit einer harmonischen Gruppe, wo während der gesamten 3 Tage keinerlei Probleme auftraten. Desweiteren war die Unterkunft mit überaus herzlichem Personal, unterhaltsamen Mitgästen und täglich monotoner Live-Musik mehr als nur akzeptabel.
Alle "Alten Hasen" waren sich einig, dass das Erlebnis "Dänische Inseltour 2003" fast erreicht wurde.

Einen ganz Herzlichen Dank seitens des Vorstandes an Konni Osthoff und Martina Petersen, die mittlerweile zum Dritten Mal als Betreuerinnen mit von der Partie waren, an Jan Krayenhagen, der als solcher sein Debut gab, an Roland Liebig, der wieder einmal durch Fahrzeug und Anhänger für den Transport zuständig war und an Ute Becker, die mit ihrem Mann tatkräftig bei der Rückreise half.

Und hier noch ein paar Eindrücke von Scharbeutz 2005:

(mt)