Tennisjugend am Rothenbaum !!!
Zum vierten Mal luden die Trainer des TC Gettorf ihre Trainingsweltmeister
aus der vergangenen Wintersaison zu den Finalspielen der Qualifikation
zum Masters-Turnier am Hamburger Rothenbaum ein.
Durch das Angebot von Jochen Bawey und Frank Osthoff, ebenfalls mit
eigenem Auto nach Hamburg zu fahren, hatten zudem noch andere Kinder
der Tennisjugend die Chance, sich durch Eintragen in eine entsprechende
Liste, dabei zu sein. Viele nutzen dies Chance, so dass wir fast pünktlich
am Sonntagmorgen um 09:00 Uhr nach Hamburg aufbrechen konnten. Fast
pünktlich,
da es ein Teilnehmer vorzog, zu Hause zu bleiben, ohne vorher jemandem
bescheid zu sagen. So etwas muss nicht sein und ärgert nur die restlichen
21 Teilnehmer dieses Ausfluges.
Von dem sonnigen Wetter, welches nach Hörensagen den ganzen Tag in
Gettorf geherrscht haben sollte, bekamen wir in Hamburg leider nichts
mit, aber gottlob gibt es ja ein Dach über dem Center Court.
Die Turnierleitung strich aufgrund der Wetterlage eine geplante Showeinlage
mit HSV-Spielern und stellte den Spielern des Hauptfeldes den Center
Court bis ca. 15:00 Uhr für Trainingszwecke zur Verfügung.
Vieles, was Rang und Namen hat, bekamen wir zu sehen. Von Rainer Schüttler
über Guillermo Coria, Tim Henman und Lleyton Hewitt - viel Prominenz
war aus unmittelbarer Nähe zu bewundern. Manch einem Kind war nicht
bewusst, wie schnell man auf die Bälle einprügeln muss, um in der
Weltspitze mithalten zu können. Diese Beobachtung konnten einige dann
relativieren, als gegen Mittag der Regen nachließ und sie die spanische
und argentienische Sandplatz-Armada auf den Nebenplätzen - sich die
Bälle
mit viel Topspin
über das Netz zuschiebend - sahen.
Der Höhepunkt begann auf dem Center Court um 15:00 Uhr als der Frankfurter
Alexander Waske sich gegen den Italiener Andreas Seppi anschickte,
das eklatant schwache Abschneiden der Deutschen in der Quali halbwegs
auszubügeln. Nach gewonnenem ersten Satz verlor der Liebling der Massen
aber den Faden und verlor die Sätze 2 und 3 klar, womit - wie im letzten
Jahr - kein Deutscher den Sprung in das Hauptfeld schaffte.
Für Lukas Kühl, Tim-Hendrik Hussong und René Joswig war der Höhepunkt
wohl ein anderer. Mit ihrem Jugendwart gingen sie auf Autogrammjagd,
was bei diesem Wetter schwierig war. Dennoch gelang es ihnen, sich
einige Unterschriften auf ihren roten Rothenbaum-Mützen zu ergattern.
Besonders gefreut haben sich die Jungs über Namenszüge von Guillermo
Coria, Paradorn Srichaphan und dem deutschen Davis-Cup-Captain Patrick
Kühnen, der sich sogar auf einen kleinen Plausch mit uns einließ.
Um 17:00 Uhr ging es dann bei Sonnenschein zurück nach Gettorf
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(mt)













