Tennisclub Gettorf e. V.

 
 
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Gettorfer Tennisjugend am Hamburger Rothenbaum

Traditionell luden die Gettorfer Jugendtrainer ihre Trainingsweltmeister der Wintersaison 2001/2002 zu einem Besuch des Herren-Masters-Series-Turnier in Hamburg ein.
Trainingsweltmeister, das sind die trainingsfleißigsten Kinder einer Winter-Saison.
Auch wer nicht Trainingsweltmeister wurde, durfte natürlich mitfahren, war allerdings nicht eingeladen. So setzten sich 23 Kinder bzw. Jugendliche und 11 Betreuer bzw. Fahrer (Herzlichen Dank!!!) am vergangenen Sonntag Richtung Rothenbaum in Bewegung. Ziel waren die Endspiele der Qualifikationsrunde für das am Montag begonnene Turnier.
Aufgrund der Erfahrungen im vergangenen Jahr entschlossen sich die beiden Initiatoren Mark Timmler und Michael Polzin erneut zum Besuch der Qualifikation. Zum einen sieht man richtig gutes Tennis, zum anderen ist die Bereitschaft der Topstars, die an diesem Tag nur zum Training auf die Anlage kommen, Autogramme zu geben bzw. für Fotos zu posieren deutlich größer, da sie sichtlich entspannter sind. So waren Spieler wie Lleyton Hewitt, der den Gettorfer Kids als Namenspatron ihres letztjährigen Sommercamps bestens in Erinnerung war, Pete Sampras, Yevgeny Kafelnikov, Tim Henman und Gustavo Kuerten echte "Stars zum Anfassen". Auch wenn eigentlich nicht bei vielen bekannt, eroberte Hicham Arazi durch seine herzliche und witzige Art die Herzen der Kinder wie im Sturm.
Der kühlen Witterung konnte man in der beheizten Zeltstadt beim Anschauen von Harry Potter und Michael Schumacher trotzen, sodass auch für die weniger Tennisbegeisterten nie Langeweile aufkam.
Die echten Tennisfans machten ausgiebig von der Möglichkeit Gebrauch, die Akteure hautnah aus den - sonst nicht allen zugänglichen - Logen zu beobachten. Erfreulich war hierbei, dass die Profis auch die Verstöße gegen die Etikette für Zuschauer (wann werden denn eigentlich die Seiten gewechselt?) schmunzelnd akzeptierten. Höhepunkt war die Begegnung zwischen dem Franzosen Cedric Pioline und dem Belgier Olivier Rochus, die nicht nur wegen der Namen der Spieler sondern insbesondere aufgrund der Hochklassigkeit der Begegnung so manchem Grand Prix Turnier zum Finale gereicht hätte.
Einziger Wermutstropfen war die völlig ungenügende Preisinformation durch die "Deutscher Tennis Bund Rothenbaum Turnier GmbH", die dazu führte, dass der Besuch deutlich teurer ausfiel als kalkuliert. Aber dennoch: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei.

Hicham Arazi Tennis-Kinder Younes El Aynaoui
Carlos Moya / Juan-Carlos Ferrero Christian Vinck Lars Burgsmüller
Tim Henman Lleyton Hewitt Jan-Michael Gambill

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