Podiumsdiskussion im Haus des Sports
Die Landesregierung hat beschlossen, die Allgemeine Sportförderung
im Jahr 2003 um 250.000 Euro zu kürzen. Diese Entscheidung trifft
den Lebensnerv des organisierten Sports in Schleswig-Holstein. Nicht
nur der Leistungssport, sondern auch vor allem der Breitensport ist
von dieser Entscheidung betroffen.
Unter dem Motto "Sport tut Schleswig-Holstein gut" lud der
Landessportverband am 3. September zu einer Pressekonferenz in das Haus
des Sports in Kiel, mit dem Ziel, den schleswig-holsteinischen Landtag
im Vorfeld der Haushaltsberatung zu einer Rücknahme der Kürzung
zu bewegen.
Es wurden Gesprächspartner aus der Sportpolitik, allen voran der
Präsident des Deutschen Sportbundes - Manfred von Richthofen -,
aus dem regionalem Leistungssport (Bianca Kappler - Europameisterschaftsteilnehmerin
im Weitsprung) und aus dem Bereich des Breitensports eingeladen, die
berichteten, warum eine Kürzung der Sportförderung weitreichende
Folgen haben könnte.
Aus dem Bereich des Breitensports nahm auf Einladung von Thomas Niggemann
(Geschäftsführer Breitensport im LSV) der Jugendwart des TC
Gettorf - Mark Timmler - teil.
Er erläuterte die Bedeutung des TC Gettorf für die Gemeinde
und sieht durch eine potentielle Kürzung der Mittel, das Projekt
"Schule & Verein" in Gefahr, an dem auch der TC Gettorf
- nach den Herbstferien - im zweiten Jahr teilnimmt.
An örtlichen Schulen werden Arbeitsgemeinschaften "Tennis"
angeboten, die durch den LSV finanziell unterstützt werden, so
dass dem Verein keine Kosten entstehen. Desweiteren gibt der LSV eine
einmalige Finanzspritze, um Trainingsutensilien anschaffen zu können.
Durch das Projekt hat der TC Gettorf schon einige neue Mitglieder gewonnen, und es wäre schade, wenn vielen Schülern die Möglichkeit genommen würde, kostenlos in eine Sportart "zu schnuppern".
Vielleicht konnte die Podiumsdiskussion ja helfen, die Landesregierung umzustimmen.
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